Warum ich Papst Benedikt XVI „reuigen Herzens“ um Verzeihung gebeten habe

(David Berger) Mein neues Buch über Leben und Denken des hl. Thomas von Aquin ist „Papst Benedikt reuigen Herzens gewidmet“. Viele der Leser haben mir mit der Frage geschrieben, was es mit dieser sehr speziellen Widmung auf sich habe. Daher hier noch einmal ein Text, den ich im August 2016 verfasst habe.

widmung david berger papst

Anlässlich der Veröffentlichung eines Interviewbuches mit Papst Benedikt XVI. durch Peter Seewald hatte mich im August 2016 ein Journalist einer großen Zeitung vor einigen Tagen angefragt, ob ich „mein Outing von Papst Benedikt XVI“, das ich damals „im ZDF und Stern-TV im Sommer 2012 gewagt habe“, nicht in einem umfangreicheren Interview wiederholen möchte.

Ich habe ihm – ohne nur eine Sekunde zu überlegen – eine klare Absage erteilt. Warum?

Auf zweifelhafte Gerüchte und eine fatale Ideologie gestützt

Zum einen war das, was ich damals beim ZDF von mir gab, kein echtes „Outing“. Ich hatte immer wieder betont, dass ich nicht weiß, was in den Schlafzimmern von Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI vorgehe, sogar in einem Nebensatz angemerkt, dass ich davon ausgehe, dass der Papst gar keinen Sex hatte bzw. das Zölibat streng eingehalten hat.

Aber eben fatalerweise auch über Gerüchte gesprochen, die im Vatikan kursierten, in der Zeit als ich für den Vatikan tätig war. Und mich daneben auf zweifelhafte Theorien gestützt, nach denen Männer, die sich kritisch zur Gay-Szene äußern, angeblich häufig ungeoutet schwul sind und damit große psychische Probleme haben.

Italienische Zeitungen greifen die dummen Aussagen begierig auf

Die diesbezügliche Aussage ergab sich in den Vorgesprächen mit den jeweiligen Redakteuren der TV-Sendungen, die mich danach fragten. Und dann sehr schnell feststellten: „Das ist ja ein heißes Ding“.

In den weiteren Vorgesprächen fiel dann die Aussage: „In den Einspielerfilm können wir das nicht hineinnehmen, aber das Gespräch in der Sendung ist live – da passt das perfekt hin. Das kann dann keiner mehr verhindern.“

Die Zeitungen, vor allem in Italien, haben meine nur halb verstandenen Aussagen dennoch begierig aufgegriffen und daraus Schlagzeilen gemacht.

Inzwischen ist  mir bekannt, dass Benedikt diese Aussagen erreichten und ihm schweren Schmerz zugefügt haben. Zugleich weiß ich um seine hohe Sensibilität, auch dass er mir zuvor mehrmals über sein Umfeld schätzende Worte zu meinem theologischen Arbeiten hat ausrichten lassen.

Wie ein undankbarer, untreuer Sohn

Nach den Jahren, die inzwischen vergangen sind, komme ich mir immer mehr wie ein undankbarer, untreuer Sohn vor. Und es tut es mir leid, dass ich das Gesagte nicht mehr einfangen und zurückholen kann. Dass ich nur mit zerknirschtem Herzen und gesenktem Haupt sagen kann, dass mir meine Worte von damals aufrichtig leid tun.

Gerade vor dem Hintergrund der Tragödie des derzeitigen Pontifikates von Papst Franziskus, der das Papstamt schwer beschädigt, die Kirche unter seinen immer neuen dogmatischen Deviationen schwer leiden lässt, die Welt mit seinem zeitgeistigen Islam-Appeasement in einen gefährlichen Irrweg treibt, erscheint Papst Benedikt XVI als die große Lichtgestalt auf dem Petersthron. Als der Papst einer Catholica, die noch um ihre Tradition und Identität weiß.

Als der authentische Repräsentant einer Catholica, die jenes Herz Europas ist, das sie so dringend bräuchte, um über der derzeitigen Völkerwanderung und damit verbundenen Islamisierung nicht in ihrem Kulturrelativismus zusammenzubrechen.

Heiliger Vater, ich bitte Sie aufrecht und mit zerknirschtem Herzen um Entschuldigung!

Er ist der Papst, der durch seine Gelehrsamkeit, seine liturgischen Reformen im Sinne der traditionellen Liturgie und die Milde, die er ausstrahlte, zeigen konnte: Die katholische Kirche ist tatsächlich der die Zeiten und Moden überdauernde Hort des Wahren, Schönen und Guten.

Mich dagegen haben bei der „Outing“-Sache Zeitgeistigkeit, menschliche Schwäche und falscher Ehrgeiz verbunden mit Eitelkeit geleitet: In diesem Sinne, heiliger Vater, Papst Benedikt XVI, bitte ich Sie aufrecht und mit zerknirschtem Herzen um Entschuldigung!

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Postscriptum:

Die Kritik an Franziskus wird in dem Text nur am Rande erwähnt, da der Kontrast zwischen den beiden Pontifikaten mir erst die Größe Benedikts immer mehr bewusst gemacht hat.

Und  die kritisch angemerkten Punkte sind keine Fisimatenten von mir. Ein Journalist wie Alexander Kissler, der kaum im Ruf steht ein Kirchenkritiker zu sein, hat zu einer Kritik finden müssen, die noch tragischer vernichtend  ist als das von mir hier Gesagte: „Wie der Papst seiner Kirche schadet“

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(c) Foto: By Rvin88 (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Thomas von Aquin in Köln

(David Berger) Thomas von Aquin (1224-1274) gilt als der bedeutendste Denker des Mittelalters. Seine Philosophie und Theologie prägt die Kultur des jüdisch-christlichen Abendlandes bis heute. Während die meisten seine Person mit seiner italienischen Heimat und seinen universitären Triumphen in Paris verbinden, wissen viele – selbst Kölner – nicht, dass er auch Köln ein wenig seine Heimat nennen kann.

Thomas_von_Aquin_im_Glasfenster_des_Kölner_DomesWährend man mit Paris den Eifelturm verbindet, wird man im Hinblick auf Köln sofort an den Kölner Dom denken.

Und Thomas kommt just zu jenem Zeitpunkt in die Stadt am Rhein, als am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt des Jahres 1248, der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden den Grundstein zu dieser Kathedrale legt. Man kann fest davon ausgehen, dass Thomas vom Aquino mit seinem Lehrer Albertus Magnus, der in einer seiner Schriften die Bauarbeiten ausdrücklich erwähnt, bei diesem Ereignis zugegen war.

Dies ist deshalb von besonderem Interesse, da die großen Summen der mittelalterlichen Theologen häufig mit der Idee der Kathedrale verglichen wurden. Obwohl dieser Vergleich spätestens seit den schweren Einwänden, die Heidegger gegen ihn erhob, nicht unumstritten ist, findet er dennoch bis zur Stunde immer wieder Freunde. [1]

Im Kölner Dom erinnert eine große Darstellung des hl. Thomas in einem der Domfenster an die Beziehung zwischen dem bedeutendsten Lehrer der Catholica und dem Hohen Dom zu Köln.

(Foto l. (c) Westerdam [CC BY-SA 4.0] Wikimedia)

Priesterweihe des Thomas von Aquin in Köln

Zwei Ereignisse stehen im Mittelpunkt des Kölnaufenthaltes des jungen Thomas:

Zum einen seine Priesterweihe, die sicher in jenem Zeitraum stattgefunden haben muss, über deren genauere Umstände wir jedoch keine Angaben besitzen. Seit dieser Zeit hat, wie die Biographen und auch die Zeitgenossen des Thomas berichten, die Zelebration der heiligen Messe und die Verehrung des Altarsakramentes eine zentrale Rolle im Leben des hl. Thomas gespielt.

Sein wichtigster Biograph Wilhelm von Tocco berichtet über den Aquinaten:

„Hauptsächlich aber verehrte er das allerheiligste Sakrament des Altars. Weil ihm vergönnt war, tiefsinniger darüber zu schreiben, so wurde ihm gewährt, es frommer zu feiern. Täglich las er eine Messe, wenn ihn nicht Krankheit hinderte, und als zweite hörte er die seines Gefährten …“ (Tocco 29).

Der stumme Ochse beginnt zu brüllen

Thomas von Aquin Holzschnitt ööln 1510Zum anderen sein „Beförderung“ vom Studenten zum Lehrer. Zunächst studiert Thomas, wie bereits in Paris, weiter bei Albert. (siehe Bild r. Holzschnitt Köln 1510)

Deutlich geprägt haben ihn dabei bezeichnenderweise die Vorlesungen seines Lehrers über das neuplatonische Werk De divinis nominibus des Dionysius Areopagita [2] und jene über die Nikomachische Ethik des Aristoteles. In Thomas’ eigenen Ethikkommentar hat der französische Thomasforscher Gauthier dann auch mehr als 350 Stellen ausfindig gemacht, die offensichtlich auf Alberts Vorlesungen zurückgehen. Bekannt ist, daß Thomas sich den Ethikkommentar Alberts in einer Art Zettelkasten angelegt hatte und die Karteikarten bei der Arbeit an eigenen Werken benützte.

In die Kölner Zeit gehört auch ein Ereignis, von dem Tocco berichtet und das sehr bezeichnend ist: Diejenigen, die Thomas persönlich kannten, berichten alle von seinem stattlichen Körperbau, zudem muß Thomas im alltäglichen Umgang auch sehr schweigsam gewesen sein. Beides führte dazu, daß die Kölner Kommilitonen ihn als „stummen sizilianischen Ochsen“ bezeichneten.

Als es Thomas dann gelang, innerhalb einer universitären Diskussion eine vorzügliche Antwort auf eine Frage Alberts zu geben, rief dieser aus:

„Wir heißen ihn einen stummen Ochsen, aber er wird mit seiner Lehre noch ein solches Brüllen von sich geben, daß es in der ganzen Welt ertönt.“ (Tocco 12).

Wie man die historische Qualität dieser Anekdote auch einschätzen mag, Albert war offensichtlich von den intellektuellen Qualitäten seines Schülers überzeugt: Noch während dieser seinen Studiengang absolvierte, machte er ihn zu seinem Assistenten (Bakkalaureus) am Kölner Generalstudium der Dominikaner, das die Anfänge der Universität zu Köln bildete, die noch heute den Namen Alberts trägt.

Thomasinstitut an der Universität zu Köln

Auch ein nach dem hl. Thomas benanntes Institut hält sich die Universität bis heute. In der Selbstvorstellung des Thomasinstituts heißt es:

„Die Schaffung eines Instituts für mittelalterliche Philosophie an der Universität zu Köln hängt eng mit der Einrichtung eines Lehrstuhls zusammen, der – mit Rücksicht auf die prominente scholastische Tradition dieser Stadt (Albertus Magnus wirkte hier als Lehrer an der dominikanischen Klosterschule, sein berühmtester Schüler und Namengeber des Instituts, Thomas von Aquin, hielt sich für mehrere Jahre zu Studienzwecken in Köln auf; Duns Scotus hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden, und nicht zuletzt wurde die Stadt für mehrere Jahre Zeuge des gegen Meister Eckhart geführten Inquisitionsprozesses) – dem Studium der Philosophie des Mittelalters im Philosophischen Seminar eine institutionelle Heimat geben sollte.“

Thomas wird Dozent an der Kölner Universität

thomas von aquin Köln Holzschnitt 1510Ganz den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wurde Thomas zunächst biblischer Bakkalaureus. In dieser Eigenschaft hatte er den Studenten den wörtlichen Sinn eines biblischen Textes cursorie, d.h. fortlaufend und überblickshaft, verständlich zu machen. In diesem Fall las Thomas über die Bücher Isaias und Jeremias sowie die Klagelieder.

(Bild: Thomas auf der Lehrkanzel, Holzschnitt Köln 1510)

Die Frucht dieser Vorlesungen bilden die zwei ersten theologischen Werke des Aquinaten (Expositio super Isaiam ad litteram  und Super Ieremiam et Threnos). Neben der schon beschriebenen knappen wörtlichen Auslegung enthalten die beiden Schriftkommentare auch sogenannte collationes, Randnotizen, die spirituelle und pastorale Folgerungen aus den Texten ziehen.

Zwei Charakteristika der intellektuellen Persönlichkeit des Aquinaten werden bereits an diesen Randnotizen in den Erstlinkswerken deutlich: Zunächst die häufig übersehene, zentrale Rolle, die die Heilige Schrift für Thomas spielt. Bereits im erstgenannten Schriftkommentar findet sich eine schöne collatio zu Jesajas 48,17, die eine kleine Lobrede auf die Heilige Schrift darstellt: Diese erleuchtet – so Thomas – wunderbar den Geist, erfreut die Seele, entflammt das Herz und ist so die Grundlage für die Belehrung der anderen, damit sie, wie auch wir, durch die hl. Schrift die ewige Seligkeit erlangen.

In dieser Lobrede ist auch schon der zweite Aspekt enthalten: Die Erleuchtung des Theologen durch die Heilige Schrift will weitergegeben werden. Die in Theologie und Spiritualität gewonnene Einsicht verlangt nach ihrer pastoralen Umsetzung, besonders in der Predigt. Unübersehbar ist hier die dominikanische Losung des Contemplata aliis tradere (Das in der Kontemplation Erfahrene soll weitergeben werden!) zu erkennen, die zu aller erst in der Predigt der christlichen Wahrheit verwirklicht werden soll.

Abschied von Köln

1251 fragt Johannes von Wildeshausen bei Albert an, ob er einen jungen Theologen kennt, der geeignet ist, eine Bakkalaureusstelle in Paris zu übernehmen. Albert schlägt Thomas vor und trotz der Bedenken, die der Ordensgeneral wegen des jugendlichen Alters des Thomas hat, willigt er, gedrängt von Hugo von Saint-Cher [3], schließlich ein.

Zum Ende des Studienjahres 1251/52 verlässt Thomas Köln und seinen Lehrer Albert.

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[1] MARTIN HEIDEGGER, Gesamtausgabe, Bd. 42, 1987, S.48-54.
[2] (Pseudo-) Dionysius Areopagita, der sich im Anschluß an Apg 17,34 selbst als Paulusschüler ausgab, gehört bis zur Stunde zu den rätselhaftesten Gestalten der Geistesgeschichte. Er versuchte die neuplatonische Gottes- und Emanationslehre mit dem Christentum zu vereinigen. Thomas las den Areopagiten in der Übersetzung des Johannes Sarrazin.
[3] Kardinal Hugo von Saint Cher, O.P. , (+ 1263) war selbst von 1230 bis 1235 Professor in Paris gewesen. In die Theologiegeschichte ging er durch seine bibelexegetischen Kommentare und eine oft gedruckte aszetische Erklärung der Heiligen Messe ein.

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leuchtturm-2Der Text ist ein stark ergänztes Kapitel aus dem Buch des Verfassers: Thomas von Aquin – Leuchtturm des Abendlandes.

Schubladenfrei – Vita David Berger

Liberal und konservativ, homosexuell und Kultur-Katholik, Menschenrechtsaktivist und traditioneller Theologe. Von den Extremisten auf der Rechten wie der Linken gehasst.

Im Privatleben wechselnd exzessiver Hedonist in bacchantischem Dschungel und dann wieder voll Sehnsucht nach der Apollinischen Klarheit. Ein Sünder, der zu den/m Heiligen aufschaut.

Schizophren? Ein Felix Krull?

Vielleicht auch. Den Schubladen entsprungen verunsichernd, provozierend und dadurch hoffentlich fruchtbare Debatten auslösend.

„Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te“ (Augustin) 

Geboren am 8. März 1968 in Würzburg. Aufgewachsen in verschiedenen süddeutschen Städten. Gymnasium und Internat bei den Benediktinern der Abtei Münsterschwarzach.

1989 Abitur. Im selben Jahr lernt er im November seinen Lebenspartner kennen, mit dem er bis heute zusammenlebt.

Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik in Würzburg, Köln, Dortmund und Lublin (Polen). Promotion in Philosophie an der Universität Dortmund. An der katholischen Universität Lublin Habilitation im Fach Dogmatik

Ab 1995 regelmäßiger Autor für „Die Tagespost“, wissenschaftliche Fachzeitschriften („Angelicum“, „Gregorianum“, „Divinitas“, „Antonianum“, „Trierer Theologische Zeitschrift“, „Neue Ordnung“ u.v.a) und Lexikonprojekte (BBKL).

Bis 2017 zahlreiche wissenschaftliche Monographien zu Thomas von Aquin und der mittelalterlichen Philosophie (u.a. bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft u.a. Fachverlagen)

1998 Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Thomas Ruster mit einer Arbeit zu „Natur und Gnade“

2000-2012 Gymnasiallehrer in Erftstadt (Ville-Gymnasium)

2003 Professor an der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin im Vatikan sowie Chefredakteur der katholischen Monatsschrift „Theologisches“

2004 Vizepräsident der Deutschen Thomas-Gesellschaft, Herausgeber des Jahrbuchs „Doctor Angelicus“.

2005 Habilitation in systematischer Theologie (Dr. habil. theol.) an der Universität Lublinund Aufnahme in den Ritterorden von Jasna Gora

2009 Lektor der Vatikanischen Glaubenskongregation

April 2010 aufsehenerregendes Outing in der Frankfurter Rundschau.

Juni 2010 Entlassung aus der Päpstlichen Thomasakademie.

November 2010 erscheint sein autobiographischer Bestseller „Der heilige Schein“ (7 Auflagen, 2 TB-Aufl.) – Hier die dokumentarische Verfilmung zentraler Themen des Buches:

Mai 2011 Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis durch Kardinal Meisner von Köln.

Ab Oktober 2012 Koordination  der Kampagne „Stoppt kreuz.net“ im Auftrag des Bruno Gmünder Verlags von Berlin aus.

Ab Mai 2013 Chefredakteur von Deutschlands größtem schwulen Livestylemagazin „Männer“.  Im Februar 2014 wird er wegen angeblicher Islamophobie als Chefredakteur entlassen.

Gastbeiträge u.a. für die „Zeit“, „Cicero“, „Vice“, „Junge Freiheit“, „Frankfurter Rundschau“ und Kölner Stadtanzeiger. Interviews mit ARD und ZDF, dem „Spiegel“, Spiegel-TV usw.

Seit Januar 2014 lebt und arbeitet er abwechselnd in Berlin, Köln, Würzburg und Nizza (Südfrankreich).

Juni 2016 Start des Blogs „Philosophia Perennis“, der pro Monat durchschnittlich 2 Mio Klicks verzeichnet.

Seit März 2018 Mitglied im Kuratorium der Desiderius-Erasmus-Stiftung. Juli 2019 freiwilliger Austritt aus dem Kuratorium, da man ihm eine kritische Berichterstattung über den extrem rechten Rand der AfD untersagen wollte.

Im Juli 2019 erscheint sein Buch „Thomas von Aquin – Leuchtturm des Abendlandes“.