Konservative schuld am Kindesmissbrauch? David Berger bei Podiumsdiskussion am Theater Paderborn

Der ehemalige Vatikan-Professor und PP-Gründer David Berger wird heute als Talk-Gast an einer Podiumsdiskussion des Stadttheaters Paderborn teilnehmen. Im Mittelpunkt soll dort die Frage nach Kirche und Sexualität stehen. Dabei wird die sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Schwerpunkt der Diskussion bilden.

Der Themenkomplex Sexualität, Gewalt und Religion ist vielleicht der fundamentalste der menschlichen Psyche überhaupt – zumindest wenn man Sigmund Freud glauben schenkt, der im Zusammenspiel dieser drei Dinge den Beginn der menschlichen Zivilisation bzw. Kultur sieht. Diese drei Aspekte bilden auch den tieferen Hintergrund eines Theaterstücks, das derzeit am Theater Paderborn uraufgeführt wird und für Furore sorgt:

„Zu Dir kommt alles Fleisch“ heißt das Stück, das von Fanny Brunner inszeniert wurde. Morgen soll im Anschluss an die Aufführung des Stückes eine Podiusmdiskussion die Impulse des Stückes aufnehmen.

Autoritäre Machtsysteme und Missbrauch

„Über die Macht des Schweigens, autoritäre Machtsysteme, Scham und Ohnmacht der Opfer sowie mögliche Prävention von sexuellem Missbrauch diskutieren wir am Donnerstag, den 28. November, im Anschluss an die Vorstellung „Zu dir kommt alles Fleisch“ mit unseren Gästen. Mit dabei sind Daniela Fricke, Kirchenrätin und Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung der Evangelischen Kirche, Berthold Zeppenfeld, Vertreter der Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ und David Berger, Publizist („Der heilige Schrein“) und römisch-katholischer Theologe und Kritiker der Katholischen Kirche. Moderiert wird die Diskussion von Stefani Josephs, Moderatorin bei Radio Hochstift“ – so der Einladungstext.

Da sich auf dem Podium ein Vertreter der Kirchenvolksbewegung, die derzeit einen umstrittenen Film über Papst Benedikt XVI. und den Missbrauch enorm bewirbt und ein Verteidiger der Catholica und ihrer Traditionen begegnen, könnte zu einem spannenden Austausch führen. Auch wenn die Sympathisanten der Kirchenvolksbewegung in der Überzahl dort erscheinen werden.

Sind Konservative schuld an sexueller Gewalt gegen Kinder?

Aber die Frage ist virulent: Sind am Missbrauch in der Kirche wirklich die Konservativen schuld, die die traditionelle Moral und das klassischen Priesterbild aufrecht erhalten wollen? Oder ist die These schlicht eine wirkungsvolle Strategie, um die Catholica nach progressistischen Vorstellungen zu revolutionieren? Denn dir Forderungen nach einer Legalisierung der Pädosexualität gingen gesamtgesellschaftlich wirklich nicht von Konservativen aus, sondern von linksgrünen Kräften.

In einem Berliner Partykeller (sog. Falkensteinkeller) der „Alternativen Liste“ (Grüne) in Kreuzberg wurden über Jahre mehr als 1000 männliche Kinder von Parteimitgliedern sexuell missbraucht

Es war der linksextreme Peter Schult, der in den 70er Jahren öffentlich bekannte, dass er mit der sexuellen Gewalt an kleinen Jungs die Revolutionäre von morgen schaffen würde. Noch heute wird sein Andenken von einem extrem linken Buchverlag in Hamburg hochgehalten.

Und ausgerechnet die als besonders progressiv geltenden Berliner Grünen (Alternative Liste) haben noch immer mit einem ungeheuren Pädosex-Skandal zu kämpfen:

In einem Berliner Partykeller (sog. Falkensteinkeller) in Kreuzberg wurden über Jahre mehr als 1000 männliche Kinder von Parteimitgliedern sexuell missbraucht. David Berger dazu: „Ich kenne – obwohl ich zwei Jahrzehnte für die katholische Kirche gearbeitet habe – kein traditionell katholisches Kloster, in dem ähnliches passiert wäre.“

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Der Eintritt zu der Veranstaltung heute Abend ist frei. Mehr Informationen finden Sie hier: Theater Paderborn

 

Katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ publiziert großes Portrait über David Berger

„Leuchtturm des Abendlandes“: Warum David Berger statt Tagespolitik wieder auf Thomas von Aquin setzt. Eine Momentaufnahme  Von Stefan Meetschen“ – so der Einleitungstext zu einem, in der aktuellen traditionsreichen katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ erschienenen Portrait über meine Person, das hier kurz vorgestellt werde soll.

Meetschen, der von Warschau nach Berlin gekommen war, um das Hintergrundinterview mit mir zu führen, beginnt: „Kader-Theologe des Vatikans, Chefredakteur einer Zeitschrift für Homosexuelle, Polit-Aktivist rechts von der Mitte oder von dort, wo früher die Mitte war – für David Berger waren die vergangenen Jahre gepflastert mit beruflichen Eruptionen. Dabei knallte er mit seinem Skandal-Buch „Der heilige Schein“, das zu seiner Entlassung aus dem kirchlichen Dienst führte, und durch sein darauf folgendes Verhalten in der Öffentlichkeit vielen katholischen Persönlichkeiten verletzend und zum Teil ehrabschneidend und unwahr vor den Bug. Wahr ist aber auch: einiges von dem hochexplosiven Stoff, den Berger damals enthüllte, mittlerweile durch prominente Kleriker-Affären und Opfer-Klagen bestätigt worden. Sodom, Gomorrha, Rom – Berger hatte die Nase vorn und das Wissen, wo es in der Catholica am intensivsten stinkt.“

Midlife-Krise, Läuterung?

Und weitert: „Umso mehr kann man sich wundern, dass der Publizist ausgerechnet jetzt, da der kirchliche Sündenpfuhl die Menschen schier über jede Belastungsgrenze hinaus schockiert, mit der Neuauflage eines Buches an die Öffentlichkeit tritt, das schon vom Titel her, „Thomas von Aquin. Leuchtturm des Abendlandes“, versöhnlich klingt. Versöhnlich katholisch. Was steckt dahinter? Midlife-Krise, Läuterung?

Bei der Begegnung im Stammhaus des „Café Einstein“ in Berlin gibt Berger zu, dass er sich in den vergangenen Jahren bei der Betreibung seines Blogs „Philosophia Perennis“ immer mehr von der eigentlichen Intention der Website entfernt habe. „Ich habe mich bei der journalistischen Arbeit immer mehr in Tagesfragen verloren. Dabei wollte ich mit der Website eigentlich die aktuellen Probleme vor einem philosophischen Hintergrund beleuchten.“

Im Unterschied zu Politik & Co ist der Katholizismus ein Paradies der Humanität

Und auch am Schluss trifft Meetschen m.E. meine Situation und den Umgang der katholischen Kirche mit Menschen, die in keine Schublade passen, ganz gut, wenn er v.a. mit Zitaten aus unserem Interview schließt:

„Berger: ‚Ich möchte zeigen, wie unglaublich human der Katholizismus ist. Ich möchte den Leuten klar machen, dass das christliche Menschenbild dem Menschen gerecht wird.‘ Als er die Kirche kritisiert habe, hätten ihn die Linken zur Galionsfigur erkoren, dann jedoch zur Hassfigur. Bei der Kirche seien die Versöhnung, die Buße und die Rückkehr stets möglich gewesen. Der Weg zum Beichtstuhl stehe einem stets offen.„Das gibt es nur im Bereich der übernatürlichen Gnade. In keiner Partei.“

Besonders stolz ist David Berger, dass eine Managerin, die keinen Bezug zum Glauben habe und das Thomas von Aquin-Buch gelesen hat, durch das neue Buch neugierig geworden sei auf den Katholizismus. Das katholische Denkgebäude. Weshalb man sein neu aufgelegtes Buch auch nicht vorschnell als PR-Trick abkanzeln sollte. Manchmal greift der Gründer der Kirche auf unvollkommene Werkzeuge zurück. Eigentlich fast immer.“

Der gesamte Beitrag enthält weitere zahlreiche Information zu der Arbeit bei „philosophia perennis“, er beantwortet u.a die Fragen, ob jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt gekommen wäre, den seit Kindertag gehegten Wunsch, Priester zu werden, endlich zu erfüllen, und wie es mit PP weitergehen wird.

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Der gesamte Artikel kann für Nichtabonnenten im E-Paper nachgelesen werden: Die Tagespost. Gleichzeitig einen gute Chance, die Zeitung kennen zu lernen, die einen exzellenten Politik- und Kulturteil hat und aktuelle Fragen (wie in dieser Ausgabe die Islamisierung Europas) überhaupt deutlich anders als die Mainstreampresse aufarbeitet.

Er ist jetzt auch auf der Online-Seite der Tagespost verfügbar: Der Zerrissene –
„Leuchtturm des Abendlandes“: Warum David Berger statt Tagespolitik wieder auf Thomas von Aquin setzt. Eine Momentaufnahme.

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„Hass, wie bei den Linken üblich, ist mir immer etwas sehr Fremdes geblieben“

„Pass auf“, sagt David Berger: „Du betrittst jetzt eine Naziwohnung.“ Dass ein offen schwul lebender Mann und eine lesbische Politikerin von einer linken Politsekte zum Homophobia-Paar erklärt werden, erzählt viel über die deutsche Linke.

Und natürlich über Berger. Sein Name löst mittlerweile bei linken Aktivisten jedweder sexueller Präferenz regelrechte Wutattacken aus. Für den Berliner, der einmal als Professor an der päpstlichen Thomas-von-Aquin-Akademie in Rom forschte und dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger zuarbeitete, ist das immer noch ein Vorgang, auf den er eher verwundert blickt.

Jedenfalls nicht verbittert. „Ich bin eigentlich fast immer ein fröhlicher und ziemlich gelassener Mensch.“ Hass, sagt er, das sei für ihn immer etwas sehr Fremdes gewesen.“

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Das ist nur eine Passage eines sehr treffenden Portraits, das der bekannte Publizist und ehemalige  „Focus“-Redakteur Alexander Wendt in seinem Online-Magazin Publico veröffentlich hat:

Hier geht es zu dem gesamten Beitrag (mit Videobotschaft):

Der gefährliche Schwule
Linke attackieren ausgerechnet den homosexuellen Autor David Berger als „homophob“ – wegen seiner Kritik am Islam

Journalist: „Liebe Kollegen, auch an Euren Händen klebt Blut!“

(Nobel & Frei) Der Blogger und Aktivist David Berger (Blog: Philosophia Perennis) sprach zu Beginn des ersten Berliner Frauenmarsches:

„Ich möchte nicht in einem Land leben wo Frauen zuerst aus Angst auf ihre kurzen Röcke verzichten, dann ein Kopftuch aufsetzen und irgendwann neben ihrem Mann herlaufen müssen, in einer toten schwarzen Burka verhüllt, weil sie sonst Opfer für diese Übergriffe sind und als Schlampen für bestimmte Bevölkerungsteile gelten.“

Für das Teilen dieses Videos aus Facebook wurde Berger 4 Wochen gesperrt, das Video auf Facebook gelöscht.

Dr. David Berger im Interview – Droht jetzt der Bürgerkrieg?

(Schrang-TV) Heiko Schrang im Gespräch mit David Berger. Unter anderem sprechen die beiden bekannten Publizisten in dem bis zur Stunde fast 100.000 mal augerufenen Video darüber, dass mittlerweile die Systemmedien mit den Einheitsmedien der ehemaligen DDR vergleichbar sind. Weitere Themen der aktuellen Schrang TV Sendung sind:

• Sind die Begriffe Nazi und Rechtspopulist zu Worthülsen verkommen?

• Warum das Vertrauen in die Mainstreammedien immer mehr schwindet?

• 6 Wochen vor der Annahme des Migration Paktes durch Merkel hatte ein Großteil der Politiker keinerlei Kenntnis davon

• Warum die Politiker die Menschen für dumm halten?

• Woran liegt es, dass immer mehr Menschen merken, dass Sie belogen werden?

• Warum die Zeit überreif für die Wende ist

• Erlebt Deutschland einen Bürgerkrieg oder einen gesellschaftlichen Wandel?

 

Erika Steinbach und David Berger: Das sind die Fakten

(David Berger) Im Zusammenhang mit meinem Austritt aus dem Kuratorium der AfD-nahen Desiderius Erasmus-Stiftung sind zahlreiche, zum Teil ganz bewusst von interessierter Seite provozierte Fehlinformationen in Umlauf. Daher soll im folgenden noch einmal dokumentiert werden, was genau geschah.

Für alle, die nicht die gesamte Dokumentation lesen wollen, eine kurze Zusammenfassung:

Es gab keinerlei persönliche Differenzen zwischen Frau Steinbach und mir. Die mit einem früheren Zusammentreffen bei Anne Will deutlich gewordenen damaligen inhaltlichen Differenzen zwischen der ehemaligen Unions-Politikerin und mir haben nie dazu geführt, dass wir auf der menschlichen Ebene Probleme miteinander gehabt hätten.

Der Konflikt verlief auf rein sachlicher Ebene: Frau Steinbach hat mich als Journalisten der freien Medien ins Kuratorium der Stiftung berufen. Im Frühjahr 2019 begann sie, wohl unter dem Druck einflussreicher Kräfte innerhalb der AfD, mir mit Ausschluss aus dem Kuratorium zu drohen, sollte ich meine kritische Berichterstattung zu dem rechten Narrensaum der Partei nicht einstellen. Ab diesem Zeitpunkt gebot es mein Verständnis von journalistischem Ethos, die Stiftung sofort zu verlassen.

Meine journalistische Freiheit habe ich mir erkämpft, indem ich sogar schwere finanzielle Verluste hinnahm und meine persönliche Sicherheit empfindlich gefährdete – da lag es doch nahe, dass ich sie nicht für ein „Linsengericht“ der Kuratoriumsmitgliedschaft verschachere.

Erstes Zusammentreffen bei Anne Will

Zum ersten mal traf ich mit Erika Steinbach hier zusammen:

Das persönliche Gespräch mit Erika Steinbach im Anschluss an die TV-Sendung verlief schon damals taktvoll und freundlich. Die Vorwürfe, Frau Steinbach sei homophob fand ich ab diesem Zeitpunkt bereits nicht zutreffend.

Erstes PP-Interview mit Erika Steinbach

Am 15. Januar 2017 erklärte Erika Steinbach unter heftigem Protest ihren Austritt aus der CDU. Das wirkte wie ein Aufschrei in der deutschen Politik: Gilt die Bundestagsabgeordnete aus Hessen doch spätestens seitdem Angela Merkel angefangen hat, die CDU umzubauen, als eine der profiliertesten Christdemokratinnen und medienstarke, themensetzende Politikerin der Union. Ihr Austritt hat natürlich eine vielfältige und längere Geschichte.

Ein Teil dieser Geschichte ist ein Interviewtermin, den ich bei Steinbach am 24. November 2016 noch in ihrem Bundestagsbüro hatte.  Bereits damals kündigte Steinbach indirekt ihren Austritt aus der Union an. Wir hielten aber das Interview so lange zurück, dass sie dies zunächst in den großen Medien machen konnte. Kurz danach erschien dann das Interview mit Steinbach auf meinem Blog.

Berufung ins Kuratorium der AfD-Stiftung

Am 20. März 2018 schrieb meine ehemalige Mitarbeiterin bei Philosophia Perennis:

Die AfD-nahe Stiftung, gegründet im März 2015, wird seit  Anfang des Monats von der langjährigen, ehemaligen CDU Politikerin Erika Steinbach geleitet. Namenspatron der Stiftung ist Erasmus von Rotterdam, der -so die Stiftung- „Vordenker des europäischen Humanismus, Anwalt des freien Wortes, Vorkämpfer der Toleranz, und ein Gegner der Dogmatik“ gewesen sei und dessen „Andenken und Erbe“ man sich verpflichtet fühle.

Das Kuratorium, eine beratende Instanz der Stiftung, hat nunmehr eine Reihe von Persönlichkeiten berufen. Wir freuen uns besonders über die einstimmig erfolgte Berufung von Dr. David Berger zum Kurator.

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Danach verlief die Zusammenarbeit sowohl mit Frau Steinbach und Prof. Max Otte völlig reibungsfrei. Bis mich dann im Frühjahr 2019 gleich zweimal Mails von Frau Steinbach erreichten, in denen sie mich zunächst entscheiden freundlich, dann drohend unfreundlich aufforderte, meine kritische Berichterstattung zur AfD einzustellen.

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Sofortiger Austritt aus dem Kuratorium der Stiftung

Am 29. Juni 2019 ging folgende Mitteilung an Erika Steinbach und Max Otte: Hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Kurator der Desiderius-Erasmus-Stiftung zurück. Seit etwa 14 Tagen versucht die Präsidentin der Stiftung, Dr. Erika Steinbach, in ungebührlicher Weise Druck auf meine journalistische Tätigkeit auszuüben.

Und zwar erstaunlicherweise sobald ich problematische Tendenzen am extrem rechten Rande der AfD (Björn Höcke, Wolfgang Gedeon, Doris von Sayn-Wittgenstein usw.) und bei der vom Verfassungsschutz überwachten „Identitären Bewegung“ und den „Neurechten“ von „Schnellroda“ sowie die gefährliche Hetze und Hassreden im Zusammenhang mit dem Mord an Regierungspräsident Lübcke auf meinem Blog kritisiere.

Sollte Frau Steinbach hier die Gesamtstimmung in der AfD wiedergeben, wäre das eine große Enttäuschung für mich, da ich bislang immer angenommen hatte, dass die AfD in ihrer großen Mehrheit vielmehr eine liberal-konservative als eine neurechte Partei ist. Eine Partei, die immer wieder mehr Unabhängigkeit und Freiheit für die Presse fordert.

Unter diesen Umständen kann ich die Mitgliedschaft im Kuratorium der Stiftung nicht länger weder mit meinem Gewissen als liberal-konservativer Demokrat, noch mit meiner Tätigkeit als Journalist und Publizist, der für Presse- und Meinungsfreiheit kämpft, vereinbaren.

Die Mitarbeit im Kuratorium der Stiftung war, insbesondere aufgrund der Zusammenarbeit mit den dort engagierten Persönlichkeiten, eine Zeit an die ich gerne zurück denken werde. Ich wünsche der Desiderius-Erasmus-Stiftung alles erdenklich Gute auf dem Weg in die Zukunft.

Berlin, am 29. Juni 2019, Dr. David Berger

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„Intellektuell parfümierte Nazis“ und die AfD

Daraufhin antwortete Erika Steinbach in einer kurzen Mail, sie sei „maßlos erstaunt“, dass ich diesen Weg gegangen sei. Nicht nur sie habe den Eindruck gewonnen, dass ich „in jüngster Zeit in nicht nachvollziehbarer Art pauschale Rundumschläge mit in weiten Teilen nicht zutreffenden Behauptungen nicht nur einmal, sondern vielfach vom Stapel gelassen“ habe.

Überdies beschuldigte sie mich tatsächlich, ich hätte die AfD „als Nazis“ bezeichnet. Vermutlich hatte sie von dem Ausdruck „intellektuell parfümierte Nazis“ gehört, den ich sehr treffenderweise für die Kreise von Schnellroda (Kubitschek, Lichtmeß und Co) geprägt habe und dann in Freudscher Fehlleistung den Höcke-Vordenker Kubitschek mit der ganzen AfD gleichgesetzt.

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Darauf folgte dann dieser Replik:

Journalistische Unabhängigkeit, so viel vorweg, ist das Wichtigste für Philosophia Perennis. Wir haben in der Vergangenheit uns nur an unseren offen gelegten Werten orientiert und keinen Gefälligkeitsjournalismus betrieben. In der Position sind wir mit unserer aktuellen Kritik exakt da, wo wir vorher waren. Dass versucht wird, uns in kampagnenartiger Form eine „Wende“ zu unterstellen, ist sachlich falsch und wird nicht erfolgreich sein.
Wer an unserer Position zum rechten Rand Neues zu entdecken glaubt, sollte bitte einen der folgenden Artikel lesen:
Reichsbürger
Poggenburg
JF vs. Hoecke
Die Position von Philosophia Perennis ist um keinen Millimeter verändert worden. Es kamen allerdings neue Erkenntnisse hinzu, die –nicht nur bei uns- neue Bewertungen erzwingen.
Dass wir, ebenso wie unsere Kollegen, das erst bewerten wollen und zwar in Ruhe, sollte man David Berger zugestehen.
Nachdem mehrere Mails den Rückzug von David Berger aus dem Kuratorium der Desiderius Erasmus Stiftung unausweichlich machten, wenn nicht der Anschein einer Kompromittierung der journalistischen Unabhängigkeit Raum gegeben werden sollte, gab es eine Antwort von Erika Steinbach, zu der Dr. David Berger wie folgt Stellung nimmt:

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Wie nahe steht Frau Steinbach den AfD-Spaltern Sayn-Wittgenstein und Höcke?

Sehr geehrte Frau Steinbach,

ich muss gestehen, dass ich über Ihre beiden Mails auch sehr erstaunt war. Beide Male haben Sie mich aufgefordert, Kritik an der AfD zu unterlassen. In beiden Fällen hatte ich jedoch zuvor keine pauschale Kritik an der Partei geübt. Ich bin bei den Presseleuten der AfD als einer der wenigen Publizisten dafür bekannt, dass ich mit der AfD fair umgehe und sich mein Blog aufgrund dessen den Ruf eingehandelt hat, von der AfD finanziert zu sein.

Ich weiß nicht, wie das bei den anderen Blogs ist, aber wir haben nie irgendwelche Gelder der AfD angenommen. Im Gegenteil, es sogar immer abgelehnt, bezahlte Werbung der AfD bei uns zu platzieren. Was wir allerdings immer gemacht haben: Wir haben problematische Tendenzen, wie bei allen anderen Parteien, so auch bei der AfD aufgezeigt. Etwa als deren härteste Anhänger eine Satire zur Bundestagswahl („Kartoffelsuppe“) nicht verstanden, als André Poggenburg eine unsägliche Rede vor Pegida-Anhängern gehalten hatte, zum Buch von Björn Höcke, wo wir uns der „Jungen Freiheit“ angeschlossen haben oder eben zu den Aktionen von Frau von Sayn-Wittgenstein. Sie schreiben mir zu, ich würde:

„Einen erheblichen Teil der AfD rundweg als Antisemiten und Homophobe zu bezeichnen, widerspricht ganz einfach der Realität. So wie es der Realität widerspricht, die AfD als Nazis zu bezeichnen, wie es die gängigen Medien beständig tun, von denen Sie sich ja unterscheiden wollen.“

Dies ist schlicht eine lügenhafte Unterstellung, zu der sie keine Belege finden werden.
Die einzige Erklärung für diese Behauptung scheint mir, dass Ihnen dies wohl von bestimmten Kreisen mit bestimmten Absichten zugetragen wurde und Sie das übernommen haben, ohne selbst zu prüfen. So wie mit Ihnen oft umgegangen wurde, gehen Sie nun mit anderen um.

Kurzum: diese Kritik an problematischen Tendenzen in der AfD, bei der mir wohl auch Frau von Storch, Jörg Meuthen oder Alice Weidel unter drei zustimmen würden, spielte in meiner ganzen Arbeit nur eine kleine Nebenrolle. Was sich aufgrund einer Hetzkampagne gegen meine Person und mein Privatleben allerdings kurzzeitig ausgeweitet hatte, war die Kontroverse mit den sektenhaften Kreisen rund um „Schnellroda“ und die Identitäre Bewegung. Diese haben dabei die Masken fallen lassen.

Und damit meine ich gar nicht die persönlichen Angriffe unter der Gürtellinie. Wie etwa auf der Seite der „Sezession“ schon vor längerer Zeit der Vorwurf, ich hätte Sex mit meinem Hund. Sie haben, nachdem Ihr Mann verstarb, sich auch einen Hund angeschafft: ich weiß nicht, wie Sie sich bei solchen Angriffen fühlen würden. Diese Art von böswilligen Angriffen bin ich inzwischen reichlich gewöhnt.

Nein, ich meine die offenen antisemitischen Ausfälle auf Twitter (wir haben ein ganzes Expose mit solchen – geschrieben von dem wichtigsten Vordenker von Schnellroda und der IB, Martin Lichtmesz, erstellt) sowie der von Kubitschek gegen Michael Stürzenberger, andere verdiente Islamkritiker wie Imad Karim und auch mich erhobene Vorwurf, wir seien „islamophob“ (so wörtlich!).

Dass Sie nun auf den Trick bestimmter Kreise hereingefallen sind, diese Kritik zu einer an der ganzen AfD umzuinterpretieren, finde ich sehr enttäuschend. Vermutlich lag es an Ihrer mangelhaften Information und dass Sie blind Kreisen vertraut haben, die sie als nützlich für den nach wie vor äußerst schwierigen Zustand der „Stiftung“ halten. Dies war nicht die erste Mail, die in die besagte Richtung ging. Als Sie dann aber meine journalistische Arbeit als „undifferenziert Amoklaufen“ bezeichneten und ergänzten, ich müsse mich jetzt „mäßigen“, da sich die „Stiftung sonst von mir trennen müsse“, war ein Punkt erreicht, an dem ich wusste, dass in jeder Minute, die ich länger unter diesen Umständen im Kuratorium verweile, ich mein Ideal freier Medien und eines nicht gleichgeschalteten Journalismus verrate.

Nizza, 01. Juli 2019 Dr. David Berger

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Erika Steinbach bricht jeden Kontakt ab

(Patrizia von Berlin) Frau Steinbach schreibt „Ihre Freiheit als Journalist steht außer Frage“. Das ist kein Dementi des Versuchs einer Einflussnahme auf die Berichterstattung durch Philosophia Perennis. Es ist eine allgemeine Floskel ohne inhaltlichen Zusammenhang.

Die Mails und das Handeln von Frau Steinbach lassen mehrere Fragen offen:

  • Aufgrund welcher Informationen sind die Vorwürfe gegen David Berger, er würde „einen „erheblichen Teil der AfD rundweg als Antisemiten und Homophobe“ bezeichnen entstanden?
  • Warum wurden eventuelle Vorwürfe nicht zunächst im vertraulichen Gespräch mit Dr. Berger abgeklärt?
  • Haben eine oder mehrere Personen bei Frau Steinbach interveniert oder ist sie bereit das auszuschließen?

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Update 7. Juli 2019:

1.) Frau Steinbach hat bis heute nicht auf die Fragen geantwortet.

2.) Für alle, die manche in letzter Zeit auf meinem Blog erschienene Artikel nicht verstanden haben: Wir haben nur vor dem gewarnt, was jetzt der Bundesvorstand der AfD mit großer Sorge feststellt:

„AfD-Vorstand fürchtet rechtsextremistische „Unterwanderung“ AfD-Chef Meuthen appelliert laut einem Bericht dafür, Rechtsextreme aus der Partei auszuschließen. Als Beispiel nennt er Doris von Sayn-Wittgenstein“ (so die ZEIT) –

Gut, dass Meuthen nicht im Kuratorium der Desiderius Erasmus Stiftung sitzt, sonst müsste ihm Frau Steinbach auch mit dem Ausschluss drohen, wenn er nicht den Mund hält …

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Während der Präsident des Kuratoriums Prof. Otte sehr viel Verständnis für meinen Schritt zeigte, muss es wohl in dieser Zeit soweit gewesen sein, dass mich Frau Steinbach auch auf Facebook entfreundet und dort sowie auf Twitter sogar gesperrt hat, was mich ob seiner Infantilität zu einer etwas ironischen Reaktion brachte:

David Berger: Vom Kirchenkritiker zum islamophoben Feind der deutschen Medien

(RT Deutsch) David Berger ist Theologe und wurde ursprünglich durch seine Kritik an der Katholischen Kirche bekannt. In seinem 2010 erschienenen Bestseller „Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche“, eröffnete er die Debatte über das schwierige Verhältnis der katholischen Kirche zur Homosexualität.

Nachdem er allerdings als Chef-Redakteur des Homo-Magazins „Männer“ ein Sonderheft zum Thema Islam und Homosexualität veröffentlichen wollte, entließ ihn der Verlag nach einigem Hin und Her. Nun veröffentlicht Berger seine Texte, die sich schwerpunktmäßig mit der, wie er es nennt, „Islamisierung Deutschlands“, der Migration und der Bundesregierung befassen, auf seinem Blog Philosophia Perennis.

Nachdem er dort die Arbeit der Amadeu Antonio Stiftung hinterfragt hatte, geriet er auch ins Fadenkreuz dieser staatlich unterstützen Stiftung. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erläutert David Berger, wie er vom homosexuellen Freund zum „rechtspopulistischen“ Feind der deutschen Medien wurde.

Meinungs- und Pressefreiheit: „Es wird immer schwieriger in Deutschland“

(Der Pivatinvestor) David Berger ist einer der erfolgreichsten Blogger, Autoren und Journalisten in den alternativen Medien. Mit Philosophia Perennis erreicht er mehr als 3 Mio. Leser im Monat. Doch die Zugriffszahlen sind zuletzt etwas gesunken. Die zunehmenden Zensurmaßnahmen zeigen Wirkung.

Wie alle anderen im neuen News-Universum der sozialen Medien schlägt sich David Berger mit wachsender Unterdrückung freier Rede herum. In diesem Gespräch schildert er das Meinungsklima in Deutschland, insbesondere den Kampf der politischen Elite und der Mainstream-Medien gegen Kritik am Berliner Parteienkartell.

„Meinungsfreiheit scheint ja nur für die zu gelten, die im System Merkel mitschwimmen“, sagt er in diesem Interview, das während des 1. Freie-Medien-Kongresses auf Einladung der AfD am 11. Mai in Berlin aufgezeichnet wurde. Berger berichtet, wie der Besucherverkehr auf seinem Blog gezielt gedrosselt wird und dass der Zustrom von Facebook und Twitter „ganz kräftig eingebrochen“ ist.

Laut Berger ist „da geschraubt worden.“ So viel Intoleranz wie derzeit habe es lange nicht mehr gegeben: „Das ist frühe Neuzeit, spätes Mittelalter in der katholischen Kirche, was da passiert.“

Mit Blick auf das umstrittene NetzDG und seine Durchsetzung sieht der Theologe, Blogger und Publizist wegen des Einsatzes freier Unternehmen bei der Beseitigung unliebsamer Webseiten und Kommentare „eine Paralleljustiz von der Kahane-Stiftung bis hin zu „Correctiv.“

Am Werk sei eine internationale Fake-News-Gesellschaft, was bedeute, dass hier kein rein deutsches Problem vorliegt, sondern ein weltweites. „Das ist nicht nur der kleine Heiko Maas, der da wütend aufstampft und sagt: das darf nicht sein, dass die mich kritisieren, sondern es ist weltweit eine Tendenz, die sich ausbreitet gegen Meinungsfreiheit vorzugehen und eine Gesinnungsdiktatur einzuführen.“

Das Interview ist gespickt mit brisanten Beispielen und Klartext zum Kampf gegen die Meinungsfreiheit in unserem Land …

Viertel Million Euro Strafe drohen: Gericht untersagt der „taz“ Lüge über David Berger zu verbreiten

(David Berger) Vor wenigen Tagen bekam die linke Tageszeitung „taz“in Berlin Besuch von einem Gerichtsvollzieher, der ihr eine einstweilige Verfügung des Landgerichts München überreichte, die der Zeitung bei der Androhung von bis zu einer viertel Million Euro Ordnungsgeld untersagt, weiterhin eine Lüge über mich zu verbreiten, die mich in die Nähe von Holocaustleugnern und Antisemiten rücken sollte.

Im Zusammenhang mit der Wut der Mainstreammedien darüber, dass der WDR ein einstündiges Interview mit mir produziert und trotz eines linken Shitstorms ausgestrahlt hatte, hatte die „taz“ am 24. Januar 2019 über mich geschrieben:

„Berger erhielt 2015 die Kündigung [beim Männer-Magazin], als er zum 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung einen Holocaust-relativierenden Text über die Plattform seines Verlags verbreitete.“

„taz“ hatte Fakenews schon zum zweiten mal verbreitet

Ein eindeutige Lüge, die die taz bereits schon einmal vor Jahren in die Welt gesetzt und damals nach einem Anruf meinerseits korrigiert hatte. Damals setze ich noch auf die Einsicht der dort Arbeitenden.

Nachdem die taz in einem Artikel ihres Mitarbeiters Peter Weissenburger nun diese Falschaussage – wohl wider besseres Wissen – erneut veröffentlicht hatte, blieb mir kein anderer Weg, als dem Blatt über meinen Rechtsanwalt eine Unterlassungsaufforderung zukommen zu lassen.

Zwar löschte die taz online die Falschaussage, unterließ es aber die geforderte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.

Unterlassungsanspruch mit gerichtlicher Hilfe durchgesetzt

Dadurch sahen mein Rechtsanwalt und ich die Ansprüche in der Angelegenheit nicht hinreichend erfüllt. Hatte sich die „taz“ eben nicht, wie gefordert, strafbewehrt zur künftigen Unterlassung verpflichtet.

Nur hierdurch entfällt die Wiederholungsgefahr für künftige gleichartige Verletzungshandlungen, von der man in diesem Fall offensichtlich besonders auszugehen hat. So sahen wir keinen anderen gangbaren Weg als meinen Unterlassungsanspruch mit gerichtlicher Hilfe durchzusetzen.

„taz“ muss die gesamten Kosten des Verfahrens tragen

Ende Februar hat nun das Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen die taz erlassen. Darin untersagt das Gericht der taz bei einer Androhung von einem Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten erneut die oben zitierte Aussage, mit der ich in die Nähe von Holocaustleugnern und Antisemiten gerückt werden soll, zu wiederholen. Die taz hat die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen.

In einem Fax hat die „taz“ gestern, am letzten Tag der ihr zur Verfügung stehenden 14-Tagesfrist eine Abschlusserklärung abgegeben und die einstweilige Verfügung des Landgerichts München I als endgültige Regelung in der Sache anerkannt.

Schubladenfrei – Vita David Berger

Liberal und konservativ, homosexuell und Kultur-Katholik, Menschenrechtsaktivist und traditioneller Theologe. Von den Extremisten auf der Rechten wie der Linken gehasst.

Im Privatleben wechselnd exzessiver Hedonist in bacchantischem Dschungel und dann wieder voll Sehnsucht nach der Apollinischen Klarheit. Ein Sünder, der zu den/m Heiligen aufschaut.

Schizophren? Ein Felix Krull?

Vielleicht auch. Den Schubladen entsprungen verunsichernd, provozierend und dadurch hoffentlich fruchtbare Debatten auslösend.

„Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te“ (Augustin) 

Geboren am 8. März 1968 in Würzburg. Aufgewachsen in verschiedenen süddeutschen Städten. Gymnasium und Internat bei den Benediktinern der Abtei Münsterschwarzach.

1989 Abitur. Im selben Jahr lernt er im November seinen Lebenspartner kennen, mit dem er bis heute zusammenlebt.

Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik in Würzburg, Köln, Dortmund und Lublin (Polen). Promotion in Philosophie an der Universität Dortmund. An der katholischen Universität Lublin Habilitation im Fach Dogmatik

Ab 1995 regelmäßiger Autor für „Die Tagespost“, wissenschaftliche Fachzeitschriften („Angelicum“, „Gregorianum“, „Divinitas“, „Antonianum“, „Trierer Theologische Zeitschrift“, „Neue Ordnung“ u.v.a) und Lexikonprojekte (BBKL).

Bis 2017 zahlreiche wissenschaftliche Monographien zu Thomas von Aquin und der mittelalterlichen Philosophie (u.a. bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft u.a. Fachverlagen)

1998 Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Thomas Ruster mit einer Arbeit zu „Natur und Gnade“

2000-2012 Gymnasiallehrer in Erftstadt (Ville-Gymnasium)

2003 Professor an der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin im Vatikan sowie Chefredakteur der katholischen Monatsschrift „Theologisches“

2004 Vizepräsident der Deutschen Thomas-Gesellschaft, Herausgeber des Jahrbuchs „Doctor Angelicus“.

2005 Habilitation in systematischer Theologie (Dr. habil. theol.) an der Universität Lublinund Aufnahme in den Ritterorden von Jasna Gora

2009 Lektor der Vatikanischen Glaubenskongregation

April 2010 aufsehenerregendes Outing in der Frankfurter Rundschau.

Juni 2010 Entlassung aus der Päpstlichen Thomasakademie.

November 2010 erscheint sein autobiographischer Bestseller „Der heilige Schein“ (7 Auflagen, 2 TB-Aufl.) – Hier die dokumentarische Verfilmung zentraler Themen des Buches:

Mai 2011 Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis durch Kardinal Meisner von Köln.

Ab Oktober 2012 Koordination  der Kampagne „Stoppt kreuz.net“ im Auftrag des Bruno Gmünder Verlags von Berlin aus.

Ab Mai 2013 Chefredakteur von Deutschlands größtem schwulen Livestylemagazin „Männer“.  Im Februar 2014 wird er wegen angeblicher Islamophobie als Chefredakteur entlassen.

Gastbeiträge u.a. für die „Zeit“, „Cicero“, „Vice“, „Junge Freiheit“, „Frankfurter Rundschau“ und Kölner Stadtanzeiger. Interviews mit ARD und ZDF, dem „Spiegel“, Spiegel-TV usw.

Seit Januar 2014 lebt und arbeitet er abwechselnd in Berlin, Köln, Würzburg und Nizza (Südfrankreich).

Juni 2016 Start des Blogs „Philosophia Perennis“, der pro Monat durchschnittlich 2 Mio Klicks verzeichnet.

Seit März 2018 Mitglied im Kuratorium der Desiderius-Erasmus-Stiftung. Juli 2019 freiwilliger Austritt aus dem Kuratorium, da man ihm eine kritische Berichterstattung über den extrem rechten Rand der AfD untersagen wollte.

Im Juli 2019 erscheint sein Buch „Thomas von Aquin – Leuchtturm des Abendlandes“.